Samstag, 31. Oktober 2009

Österreicher geben zu Halloween 27 Mio. Euro aus

Heuer erwartet der österreichsche Handel anlässlich des
bevorstehenden Halloweenfests einen Umsatz von 27 Mio.
Euro. Insgesamt 16 Prozent der Österreicher werden Süßes, Kostüme,
Kürbisse und Co. für die Gruselnacht einkaufen und durchschnittlich
26 Euro ausgeben. Männer sind mit rund 28 Euro dabei etwas
ausgabefreudiger als Frauen mit 22 Euro, so die Ergebnisse einer
Umfrage von makam Market research im Auftrag der Wirtschaftskammer
Wien.

Am beliebtesten sind Süßigkeiten (68 Prozent der Nennungen),
Dekorationsgegenstände (36), essbare Kürbisse (28), Kostüme (20) und
Scherzartikel (14), wobei sich regional einige Unterschiede zeigen:
So wollen in Tirol und Vorarlberg 84 Prozent der Befragten
Süßigkeiten kaufen, während dies in Niederösterreich nur 68 Prozent
planen. In der Steiermark und in Kärnten liegt der Anteil jener, die
Kostüme kaufen, mit 28 Prozent deutlich über Niederösterreich (13
Prozent). Am liebsten tätigen die Österreicher übrigens ihre
Halloweeneinkäufe im Lebensmittelhandel bzw. in Papier-, Büro- und
Schreibwarenfachhandel.

Halloween ein Fest der jungen Leute
In der Umfrage wurde aber nicht nur das Kaufverhalten der
Österreicher abgefragt, sondern auch deren geplante Aktivitäten für
die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Demnach werden 8
Prozent zu Hause mit Freunden und Familie feiern und 6 Prozent
auswärts in Lokalen die Gruselnacht begehen. Weitere 5 Prozent sind
auf eine private Halloweenfeier eingeladen und 2 Prozent werden von
Haus zu Haus gehen und "Süßes oder Saures" verlangen.
Dabei zeigt sich: Halloween ist vor allem ein Fest der unter
30-Jährigen. Mehr als die Hälfte von ihnen plant konkrete
Aktivitäten. Bei den über 50-Jährigen sind es nur 6 Prozent.
Am wenigsten mit dem Halloweenbrauch können laut Umfrage die
Oberösterreicher etwas anfangen. Hier werden nur 11 Prozent ausgehen,
feiern oder Freunde/Familie einladen. In Wien hingegen nützt mehr als
ein Viertel der Befragten die Gruselnacht für Feste und sonstige
Aktivitäten.

Sonntag, 16. August 2009

Greenpeace: Alpin-Aktion beim Goldbergkees-Gletscher

Greenpeace und Naturfreunde machen auf Klimaerwärmung aufmerksam

Rund siebzig Wanderer stiegen gestern auf
Einladung von Greenpeace und Naturfreunden zum Goldbergkees-Gletscher
am Hohen Sonnblick in Salzburg auf, um auf die Auswirkungen des
Klimawandels vor Ort aufmerksam zu machen. Auf einem 200
Quadratmeter großen Banner war zu lesen: "SOS Gletscher: Klimaschutz
jetzt!". Greenpeace veranstaltete diese Aktion gemeinsam mit den
Naturfreunden Österreich im Rahmen der Kampagne "1.000.000 Taten für
den Klimaschutz", um so damit die österreichische Regierung
aufzurufen, sich bei der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember für
ein ambitioniertes Abkommen einzusetzen. Die bekannten Bergsteiger
Gerlinde Kaltenbrunner und Kurt Diemberger haben die Patronanz für
die Wanderung übernommen.

Eine der sichtbarsten Auswirkungen des Klimawandels ist der
Rückgang der Gebirgsgletscher. Durch das Schmelzen des Eises werden
auch steile Felswände instabiler und stellen damit ein
Gefahrenpotenzial für Bergwanderer dar. Die Folgen des Klimawandels
im Hochgebirge werden auch die Menschen im Tal zu spüren bekommen, so
wird ein Anstieg der Murenabgänge und Steinschläge in Zukunft immer
wahrscheinlicher. "Kein anderer Gletscher in Österreich ist stärker
vom Klimawandel betroffen wie der Goldbergkees. Die mangelnde
Klimaschutzpolitik der letzten Jahre kostet uns eine einzigartige
Artenvielfalt und Naturlandschaft in den Bergen und gefährdet
mittelfristig die Bewohner im Tal", erklärt Greenpeace-Klimaexperte
Niklas Schinerl.

Besorgt über die Veränderungen durch den Klimawandel zeigten sich
auch die beiden bekannten Alpinisten Gerlinde Kaltenbrunner und Kurt
Diemberger. "Seit Jahren erlebe ich bereits die klimatischen
Veränderungen in allen Bergregionen auf der ganzen Welt hautnah mit.
Jahr für Jahr kann ich das Abschmelzen der Gletscher beobachten. Wir
müssen jetzt handeln, damit die Gletscher nicht ganz aus den
Bergregionen verschwinden", appelliert die Extrembergsteigerin und
Naturfreundin Gerlinde Kaltenbrunner. Auch Bergsteiger-Legende Kurt
Diemberger fordert auf, Taten zu setzen: "Reden ist gut, Handeln ist
besser! Mit dieser Aktion will Greenpeace auf die Gefährdung der
Gletscher in Österreich aufmerksam machen. Mit der Wanderung auf dem
Goldbergkees wird die Bedrohung durch den Klimawandel auch sichtbar
gemacht. Wo durch die globale Erwärmung der Kreislauf von wachsendem
und wieder schmelzendem Eis verschwindet, werden Niederschläge zur
Gefahr: plötzlich verheerende Sturzfluten, Geröll-Muren, Flüsse, die
über die Ufer treten... einst eine Ausnahme, heute beängstigend
häufig."

In den Alpen haben die Gletscher seit der Mitte des 19.
Jahrhunderts mehr als die Hälfte ihrer Masse verloren und der
Rückgang hat sich in den letzten Jahren deutlich beschleunigt. Die
Gletscher reagieren schon auf geringe Temperaturanstiege sehr stark,
gleichzeitig steigen die Temperaturen in den Alpen
überdurchschnittlich an. Während die globale Temperatur seit damals
im Schnitt um 0,8 Grad angestiegen ist, liegt die Erwärmung in den
Alpen derzeit bei 1,7 Grad Celsius.

Darüber hinaus dienen die Gletscher als Wasserspeicher. In vielen
Gebirgsregionen hängen die Landwirtschaft und die
Trinkwasserversorgung ganzer Regionen von diesen Gletschern ab. Durch
das schnelle Abschmelzen der Gletscher steigt die Gefahr von
Überschwemmungen und Hochwässern gefolgt von einem deutlichen
Rückgang der Wasserreserven, die auch Flüsse wie die Salzach oder den
Rhein treffen können.

Samstag, 23. Mai 2009

Ist Pereira der Richtige für die Salzburger Festspiele?

Knappe vier Stunden benötigte das Festspiel-Kuratorium, um Pereira vor seinen Mitbewerbern Stéphane Lissner und Pierre Audi zu küren. Nun ist der Heimkehrer, wie er sich selbst sieht, der nächste Intendant der Salzburger Festspiele. Vier Stunden, in denen es vor allem um die wirtschaftliche Zukunft der einflussreichsten Festspiele der Welt ging.
Pereira, seit 1991 Direktor des Zürcher Opernhauses, gilt als wirtschaftlich erfolgreich und in Finanzsachen als kompetent. Außerdem ist es den Kuratoriumsmitgliedern wichtig gewesen, dass Pereira Österreicher sei „und Deutsch spricht“.

Der Tagesspiegel übt leicht Kritik: ...Für die Prozente, die aus den Mäzenatengeldern in seine eigene Tasche flossen, ist Pereira in Zürich ebenso kritisiert worden wie für die Beliebigkeit seines Programms und dessen fließbandartigen Premierenaushub. 12, 13 Neuproduktionen pro Spielzeit, das macht dem Rennpferde- Narr in der Branche so schnell keiner nach. Und auch um die Züricher Gesellschaft mit einem 20-jährigen Fotomodell an seiner Seite zu brüskieren, braucht es sicher einige Kondition.

Das Salzburger Theater wird weitergehen, so viel steht fest, und das ist auch gut so.

Freitag, 27. Februar 2009

Rezepte | Bio Lebensmittel für die besten Rezepte

Rezepte Bio Lebensmittel für die besten Rezepte: "Der Bio-Pionier und Lebensmittelexperte Werner Lampert ( bekannt durch 'ja natürlich' und 'Zurück zum Ursprung') beurteilt aus der Sicht des kritischen Konsumenten und bringt seine jahrzehntelangen Erfahrungen im Nahrungsmittelbereich und seine Liebe für das Vollendete ein. Das Glück des guten Essens beginnt bei den Lebensmitteln. Das folgende Buch ist ein subjektiver und informativer Streifzug durch das Reich nachhaltig hergestellter Lebensmittel, der vor allem eines vermitteln will: die Freude am Ausprobieren, Schmecken und Genießen. Nein, Werner Lampert kocht nicht und er lässt auch nicht andere für sich kochen. Er spricht nur über das, wovon er am meisten versteht: von guten Lebensmitteln."

Freitag, 6. Februar 2009

Salzburgerin will Voggenhuber

Salzburgerin möchte Johannes Voggenhuber in der EU sehen. Ein profilierter Europa Politker darf nicht dem Gender Kampf zum Opfer fallen!
Auch die Salzburger Landesgruppe der Grünen gibt noch nicht auf. „Wir werden jetzt einmal intern ausloten, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gibt, Johannes Voggenhuber auf die EU-Liste zu bringen“, sagt Cyriak Schwaighofer, Salzburger Landesparteichef der Grünen im Gespräch mit der „Presse“. „Es ist, glaube ich, schon ein berechtigtes Anliegen, dass von den 42 zu vergebenden Plätzen wenigstens einer an das Bundesland Salzburg gehen sollte.“ Es gebe diesbezüglich zwar kein verpflichtendes Statut, allerdings sei er, Schwaighofer, sehr wohl der Meinung, dass regionale Gesichtspunkte zu berücksichtigen seien.
Mal sehen wie es mit weitergeht, die Salzburgerin meint, es müssen nicht nur Frauen an die Front!